Facit
Die Zeitschrift Facit erschien erstmals im Februar 1965. Herausgeber war damals der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) in Köln. Verantwortliche Redakteure waren Gunnar Matthiessen und Herbert Lederer. Die Hefte erschienen zunächst fünfmal im Jahr. Ab Doppelheft 13/14 erweiterte sich der Herausgeberkreis um Elisabeth und Gerhard Bessau (Köln), Werner Loch (Köln), Hannes Heer (Bonn), Dr. J. H. von Heiseler (Frankfurt), Helmut Weinand (Münster), Erich Eisner (München) und Fred Schmid (München). Ab Doppelheft 13/14 trug die Zeitschrift den Untertitel »Zeitschrift marxistischer Studenten«. Nach dem Ausschluss von fünf Kommunisten aus dem SDS im Herbst 1968 und nachdem die selbständige Organisierung der Marxisten an den Hochschulen zur Tagesaufgabe wurde, hatte Facit einen nicht unwesentlichen Anteil an der Entstehung der »Assoziation marxistischer Studenten« und ihrer konsequenten Weiterentwicklung zum »Marxistischen Studentenbund Spartakus«, dessen theoretisches Organ sie nach seiner Konstituierung im Mai 1971 ab November 1971 mit Heft 25 wurde. Herausgeber wurden Gunnar Matthiessen, Jürgen Büscher, der als verantwortlicher Redakteur agierte, Michael Maercks und Christoph Strawe. Der Untertitel der Zeitschrift lautete nun »Beiträge zur marxistischen Theorie und Praxis«. Mit Heft 37, das im Januar 1985 erschien, wurde Facit auf Beschluss des MSB-Bundesvorstands aus finanziellen Gründen eingestellt.
Das Heft 32 kam als Fehldruck in die Verteilung. Es handelt sich hier nicht um einen Fehler beim Einscannen. Die Seiten 33 -48 sind beim Druck verloren gegangen.